Superstar Geschichte

Die Kommunikationslandschaft im Deutschland der 90er Jahre war geprägt einerseits von den sogenannten „klassischen“ Werbemaßnahmen wie Print, TV, Kino und Radio (zusammengefasst unter dem Begriff „above-the-line“) und allen sogenannten übrigen werblichen Maßnahmen wie P.O.S.-Marketing, Direktmarketing, Telefonmarketing, Merchandising, Online-Marketing etc., die unter dem Begriff „below-the-line“ zusammengefasst werden. Die Bezeichnung „above-the-line“ und „below-the-line“ wurde übrigens dem Spiel „Bridge“ entlehnt: „Geld“ wird dort sozusagen „über dem Strich“ notiert und da bei den „klassischen“ Maßnahmen die Herstellungskosten die Agentur selbst trägt spricht man eben auch von „above-the-line“. 

Diese Unterteilung in „above“ und „below“ birgt allerdings auch eine Art Hierarchie, die von der Werbebranche teilweise kräftig gestützt wurde. Die „klassische“ Werbung feierte ihre Kreativität beim Werbefilmfestival in Cannes, während die anderen werblichen Maßnahmen kaum Beachtung fanden. 

Motivation des display Verlages war es deshalb, dem P.O.S.-Marketing in Deutschland mit dem Superstar-Wettbewerb eine Plattform und auch öffentliche Bühne zu geben, auf der die Branche seine kreativen Leistungen präsentieren kann. 

Der erste Wettbewerb wurde am 28. Januar 1994 im Hamburger Elysée-Hotel veranstaltet.